Öffentl. Programm
 

Öffentl. Samstagsführung

Feuer, Schutt und Asche

Kleine Basler Brandgeschichte. Die Stadtführung.
mit Vincent Oberer
Samstag, 27. Mai 2017, 10:30 Uhr

 

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AGENDA • Öffentliche Veranstaltungen

 

Faszination Flusspferd

Samstagsrundgang durch den Zoo Basel mit Alex Schläpfer.

Samstag, 20. Mai 2017, 11:00 Uhr mit Alex Schläpfer
Preis/Person: CHF 20.00
Verfügbarkeit: Ausgebucht

Faszination Flusspferd

 

Sie heissen Wilhelm und Helvetia. Sie 25, er 26 Jahre alt. Beide sind sie je über 3 Tonnen schwer. Tagsüber halten sie sich gerne im Wasser auf, lassen sich vom Wasser tragen, oder laufen am Grund, denn sie sind erstaunlicherweise, wie alle Flusspferde, schlechte Schwimmer. Dennoch sind sie gut ans Wasser angepasst und können so auch bis zu 10 Minuten verschwinden und ganz unter Wasser bleiben. Oder aber sie machen es sich in Ufernähe an Land gemütlich, gerade auch wenn sie ein Junges haben, wie dies derzeit der Fall ist. Aber Vorsicht ist geboten! Was so gemütlich aussieht, täuscht. Flusspferde sind überwiegend nachtaktiv und werden, sobald es dunkel wird, putzmunter. Gerade in freier Natur verlassen sie vorwiegend in der Nacht das schützende Wasser, um sich auf Nahrungssuche zu begeben. Dabei können sie sich mehrere Kilometer vom Wasser entfernen, um Grasflächen zu erreichen. Und trotz ihres behäbigen Aussehens können Flusspferde sehr aggressiv sein, insbesondere Mütter mit Jungtieren. Es gibt viele Berichte von Übergriffen auf Menschen, manchmal wird gar behauptet, Flusspferde seien die gefährlichsten Grosstiere Afrikas und würden mehr Todesfälle als etwa Krokodile oder Grosskatzen verursachen. Statistiken, die solches belegen würden, gibt es allerdings nicht. Trotzdem ist es bemerkenswert, dass diese Tiere im Bedarfsfall sehr schnell laufen können, Schätzungen belaufen sich auf bis zu 50 Kilometer pro Stunde – sie können also, gerade auf kurzen Strecken, erheblich schneller unterwegs sein, als wir Menschen. 

 

Auf dieser spannenden Führung mit dem Biologen Alex Schläpfer erfahren Sie aber nicht nur viel Interessantes zum Hippopotamus amphibius, zu dem Wilhelm und Helvetia zu zählen sind, sondern auch zum Hexaprotodon liberiensis, dem Zwergflusspferd, zu dem Napoleon und Ashaki – und natürlich ihr Töchterchen Nyande (der Name bedeutet «schön») – gehören, die hinten im Sautergarten wohnen. Zwergflusspferde sind, im Gegensatz zu ihren über 10  x schwereren «Verwandten» Wilhelm und Helvetia, klare Einzelgänger (das Sozialverhalten des Hippopotamus amphibius ist variabel, die Tiere können einzelgängerisch oder in Gruppen leben). Zwergflusspferde kommen in einem kleinen Verbreitungsgebiet in Westafrika, Guinea, Liberia und der Elfenbeinküste vor. Sie bevorzugen sumpfige Waldgebiete an Flussläufen mit deckungsreicher Vegetation. Droht Gefahr, fliehen Zwergflusspferde aus dem Wasser und verstecken sich im dichten Unterholz. Aber gefährdet sind diese Tiere nicht nur wegen ihrer Fressfeinde, sondern vor allem weil ihr Lebensraum, der Regenwald, zusehends zerstört wird und sie noch immer ihres Fleisches wegen bejagt werden. Die letzten paar Tausend ihrer Art sollten noch viel mehr geschützt werden! Der Zoo Basel führt für diese bedrohte Tierart das Internationale Zuchtbuch und koordiniert die europäische Population EEP. In Zuchtbüchern werden alle Daten der in Zoos gehaltenen Tiere aufgelistet und ausgewertet. So können Nachzuchttiere optimal platziert werden, um eine mögliche Inzucht zu vermeiden und eine genetische Vielfalt zu erhalten. Sie sehen schon, es wird viel Spannendes zu sehen und hören geben auf dieser Führung. «Tauchen» Sie also mit Alex Schläpfer ein in die faszinierende Welt der Flusspferde!

 

Zeit: 11:00 bis ca. 12:30 Uhr

 

Ort: Zoo Basel (genaue Angaben erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung)

 

Teilnahmegebühr: CHF 20.00 exkl. Eintrittskarte

 

Wichtige Information: In der Teilnahmegebühr von CHF 20.00 ist die Eintrittskarte in den Zoo Basel nicht enthalten! Zoo-Abonnemente sind bei unseren Führungen innerhalb der Zoo-Öffnungszeiten gültig. Sie besorgen sich Ihre Eintrittskarte, sollten Sie nicht im Besitz eines  Zoo-Abonnementes sein, somit selbst an der Zoo-Kasse. In jedem Fall treffen Sie unseren Zoo-Führer erst hinter der Eintrittskontrolle. Die genauen Angaben zum Treffpunkt erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung, welche mit der Rechnung für die Gebühr zur Teilnahme an der Führung kombiniert ist, mitgeteilt.

 

Aufenthalt im Zoo: Sie können sich selbstverständlich mit Ihrer Eintrittskarte vor und/oder nach Ihrer Führung frei im Zoo aufhalten. Ihre Führung beginnt hinter der Eintrittskontrolle. Sie brauchen also das Gelände des Zoos nicht zu verlassen, um Ihren Zooführer zu treffen, sollten Sie sich bereits vorgängig im Zoo aufhalten.   

 

Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Zoo Basel statt.

  

Die Platzzahl ist stark begrenzt! Eine vorgängige Anmeldung ist in jedem Fall erforderlich! 


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